Insider-Tipp: ein Frühlingswochenende in München erleben

Insider-Tipp: ein Frühlingswochenende in München erleben

Ein Frühlingswochenende in München – der „Weltstadt mit Herz“
München, die „Weltstadt mit Herz“, putzt sich heraus. Eigentlich zu allen Jahreszeiten – aber ganz besonders im Frühling. Von den nahen Alpen weht dann häufig ein angenehmer Hauch herüber, und die Urlauber, die für ein Wochenende an die Isar reisen, stehen vor der Qual der Wahl, wohin sie ihre Schritte lenken sollen. Denn die Auswahl an Unternehmungen ist riesig in dieser Millionen-Metropole, die stets ihren Charme bewahrt hat und mit ihrer traditionellen bajuwarischen Heiterkeit punktet. So mancher Kenner bezeichnet München als die italienischste Stadt Deutschlands. Doch wen es zum Beispiel nach Haidhausen treibt, der wird dort eher vom französischen Flair gepackt. Also: Diese Stadt hat viele Gesichter.

Sinnbilder der Freude am Leben
Leben und leben lassen – das ist für viele Bewohner dieser Stadt eine Art Richtschnur für den Alltag. Das spüren die Besucher Münchens bei ihrem Wochenendbummel an vielen Punkten der City. Kunst oder Klamauk, Sekt oder Selters, Residenzen oder Restaurants? Diese Fragen stellen sich für jeden Touristen, wenn sie diese Stadt im Frühlingskleid mit allen Sinnen in sich aufnehmen wollen. Der Barock hat mit seiner bayrischen Art an der Isar Triumphe gefeiert. Nicht nur die Altäre der altehrwürdigen Kirchen erfreuen sich des Blattgolds, und selbst an den Wänden der Gotteshäuser gewahrt der Besucher dralle Menschen beiderlei Geschlechts und bunte Gemälde. Es sind ausnahmslos Sinnnbilder der Münchner Freude am Leben.

Der Fußabtritt des Teufels

Frauenkirche München

Kirchen sollte man sich bei einem Wochenend-Trip zu den Ufern der Isar auf jeden Fall anschauen. Selbstverständlich gehört die Frauenkirche dazu, deren Türme in der Innenstadt wie Ausrufungszeichen in den zumeist blau-weißen Himmel ragen. Die Frauenkirche ist ein Ort der Ruhe, wenn drum herum der Mittelpunkt der Stadt vom Fußvolk belagert ist. Sie ist Sitz des Bischofs, verfügt sage und schreibe gleich über vier Orgeln, und wer sich einem Führer anvertraut, der kann sicher sein, dass ihm auch der Fußabtritt des Teufels gezeigt wird. Und er wird auch die Legende erfahren, die sich um diese Besonderheit rankt. In der Gruft der Frauenkirche fanden zahlreiche Wittelsbacher ihre letzte Ruhestätte. Zu den Münchner Wahrzeichen zählt mittlerweile auch die schöne Theatinerkirche St. Kajetan. Der St. Peter am Rindermarkt ist die älteste Pfarrkiche Münchens, und ebenfalls eine Visite wert.

Semmel mit Leberkäs‘ und Bier

Marienplatz München

Von der Münchner Altstadt sagt man, sie habe die Form einer Medaille. Und da eine solche fast immer zwei Seiten hat, kann auch der Besucher wählen: zwischen einem Hochamt im Dom, einer warmen Semmel mit Leberkäs‘ in einer der zahlreichen Restaurants rund um den Viktualienmarkt und einer Maß Bier im traditionsreichen Hofbräuhaus. Diese Stadt hat für die Sympathisanten eines Wochenendbesuchs im Frühling den Vorteil, dass die Wege fast ausnahmslos sehr kurz sind. Selbst wer nicht gut zu Fuß ist, kann die Sehenswürdigkeiten der City sehr bequem erwandern. Und er wird zwangsläufig auf ein neugotisches Monstrum stoßen – auf das Neue Rathaus am Marienplatz. Auf dessen Balkon lassen sich regelmäßig die Fußballprofis des FC Bayern München von ihren Fans feiern, wenn sie mal wieder Deutscher Meister geworden sind. Was im Übrigen sehr oft der Fall ist.

Frisches Grün im Englischen Garten
Warum der Englische Garten, der größte Park Münchens, diesen Namen trägt, wissen wohl nur die Einheimischen. Hier gibt es aber nun doch die etwas weiteren Wege, denn das gesamte Netz der Pfade an der Isar umfasst immerhin 78 Kilometer. Ein Drittel dieses Gartens ist mit Bäumen bepflanzt. Also darf sich der Besucher auch an einem warmen Frühlingstag auf schattige Plätzen freuen. Es gibt hier mehr als hundert Brücken, und auf den Wiesen räkeln sich zuweilen die Nudisten. Durstige zieht es zu den Tränken am Chinesischen Turm, zum Seehaus oder zum Japanischen Teehaus. Nicht nur an Wochenenden spielt in diesem größten Biergarten der Stadt ein Blasorchester. An einem schönen Frühlingstag duftet es im Englischen Garten nach dem frischen Grün. Dies ist die Oase der Millionenstadt und für Besucher der aufregenden Metropole eine Chance zum Luftholen.

Mal kulinarisch – mal schräg

Viktualienmarkt München

Feinschmecker kommen in München auch bei einem Wochenend-Besuch auf ihre Kosten. Die Urlauber können wählen zwischen einem klassischen Ambiente oder einem hochmodernen Bistro. Wer sich nicht mit dem Wurstbrötchen auf dem Viktualienmarkt begnügen möchte, den zieht es zum Beispiel zum ungewöhnlichen Flair der Restaurants nach Haidhausen. Ins „La Bretagne“, ins „Le Bousquerey“ oder ins „L’Ocean“, wo Meeresgetier aller Art fein zubereitet und serviert wird. Auch rund um die Theresienwiese, wo das weltbekannte Oktoberfest über die Bühne geht, haben sich etliche kulinarische Tempel etabliert. Und wer das etwas „schräge“ München erleben möchte, der sollte sich im Glockenbachviertel am Gärtnerplatz umschauen. Dort kann es einem Besucher allerdings passieren, dass ihm der Barkeeper an der Theke sagt: „Mia redn nur Boarisch. . .“

Das Museum inmitten der Isar
Reich gesegnet ist München mit Museen. Nicht weniger als 1,5 Millionen Besucher zieht es Jahr für Jahr allein ins Deutsche Museum. Nirgends auf der Welt gibt es eine umfangreichere Sammlung an Technik aller Art. Es ist das erklärte Ziel des Museums, komplizierte Vorgänge dem Laien verständlich zu machen. Das Gebäude liegt auf der Museumsinsel – es ist eine Sandbank inmitten der Isar, die in früheren Zeiten als Materiallager der Flößer diente. Wer München an einem Wochenende im Frühling besucht, der wird sich nur Teilbereiche dieses Museums anschauen können, weil die Zeit ganz einfach nicht reicht. Und doch lohnt sich der Weg über die Boschbrücke, denn dieses Haus ist ein wichtiger Teil der bayerischen Hauptstadt.

Ein Abend in München

München bei Nacht

Romantisches Flair vermittelt eine Münchner Stadtrundfahrt bei Nacht – mit typisch bayerischer Musik, einem Abendessen und späterem Night Club Aufenthalt.
Sollte der FC Bayern München am Wochenende ein Heimspiel haben, kann man – mit ein wenig Glück – Tickets erwerben. Allein den Besuch der erleuchteten Allianz-Arena, die zu den modernsten Fußballstadien der Welt zu zählen ist, sollte sich niemand entgehen lassen. Gleiches gilt aber auch für die Bayerische Staatsoper. Sie konkurriert mit den bekanntesten Opernhäusern auf unserem Globus. Am Max-Joseph-Platz gastieren Superstars wie Anna Netrebko oder Placido Domingo.

München ist bunt, vielfältig – vielleicht sogar einzigartig. 

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