Wiesbaden positioniert sich gegen die Todesstrafe
Am 30. November ab 17:00 Uhr wird die Bonifatius Kirche im Rahmen von „Cities for Life“ in blauem Licht erstrahlen.
Wiesbaden hat sich der Aktion „Cities for Life – Städte für das Leben“ angeschlossen und spricht sich damit für eine weltweite Abschaffung der Todesstrafe aus. Am 30. November wird Wiesbaden zusammen mit zahlreichen weiteren Städten weltweit ihre Position ins richtige Licht rücken. St. Bonifatius wird in blauem Licht erstrahlen.
Seit 17 Jahren gibt es die von der Gemeinschaft Sant’Egidio ins Leben gerufene weltweite Aktion „Cities for Life – Städte für das Leben“, mit der sich Städte für die Abschaffung der Todesstrafe aussprechen, indem sie jährlich am 30. November ein markantes Gebäude ihrer Stadt auf besondere Weise beleuchten. Über 2000 Städte auf fünf Kontinenten in mehr als 92 Ländern gehören inzwischen zu dieser Bewegung. In Deutschland sind über 160 Städte vertreten, darunter Berlin, München, Hamburg, Köln. Seit 2016 gehört auch Wiesbaden dazu.
Als für Alle sichtbares Zeichen wird am Abend des 30. November die Fassade der katholischen St. Bonifatius Kirche in der Luisenstraße in einem anderen Licht als üblich erstrahlen. Amnesty International Wiesbaden und die Initiative gegen die Todesstrafe e.V. werden zwischen 17 und 20 Uhr vor der Bonifatius Kirche mit einer Mahnwache und einem Informationsstand auf die Aktion aufmerksam machen.
Oberbürgermeister Sven Gerich: „Der Respekt vor menschlichem Leben verbietet die Todesstrafe. Sie ist eine grausame und unmenschliche Strafe, die gegen das Grundrecht des Menschen auf Leben und Würde verstößt. Deshalb ist es uns ein wichtiges Anliegen, ein Signal gegen die Todesstrafe zu setzen und bei der guten Aktion der Gemeinschaft Sant’Egidio mitzumachen.“

30. November ab 17:00 Uhr
St. Bonifatius, Luisenstraße 27
65185 Wiesbaden

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