„Nichts entwickelt die Intelligenz wie das Reisen“, befand der große französische Schriftsteller Emile Zola – und man ist versucht zu ergänzen: Nichts entwickelt die Musik wie das Reisen.
Fremde Länder und deren Musik kennenzulernen, andere Sprachen und Musiksprachen zu hören, ist zu allen Zeiten für Komponisten inspirierend gewesen. Sei es, dass sie, wie der junge Felix Mendelssohn Bartholdy sich zu einer großen Bildungsreise aufgemacht hatten, sei es, dass ein Umzug wie im Falle von Franz Berwald den sprichwörtlichen Tapetenwechsel bringen sollte. Sei es, dass ein Künstler wie Henri Vieuxtemps als international konzertierender Virtuose ein Leben aus dem Reisekoffer führte oder sei es, dass einen Daheimgebliebenen die Sehnsucht nach der Wärme und Leichtigkeit des Südens packte, wie Hugo Wolf. Fernweh und Heimweh mischen sich in die Musik und geben ihr ihre ‚Tonart‘.
Die Münchner Symphoniker blättern eine exquisite musikalische Reiseroute auf, die ebenso kundig wie neugierig macht, mit Klassikern wie der „Italienischen Sinfonie“ ebenso punktet wie mit Entdeckungen, etwa der ‚spanischen‘ Musik des Schweden Berwald. Genau so stellt man sich eine gelungene Reise vor, die voller Highlights und Geheimtipps sei.
Als Solist ist der russische Geiger Nikita Boriso-Glebsky mit dabei, der als Preisträger u.a. des Internationalen Fritz-Kreisler-Violin-Wettbewerbs von sich reden machte und über dessen Virtuosenkunst die Presse schreibt: „Seine Technik ist erstklassig mit einer Schärfe, die einzigartig ist.“ Dirigiert wird das Konzert vom italienischen Dirigenten Francesco Angelico, der aktuell Generalmusikdirektor in Kassel ist.

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