Herbstkonzert

Westwärts

„Transatlantische Musikbeziehungen“ sind das gemeinsame Merkmal dieses Programms, mit dem die Münchner Symphoniker die Kemptener Saison unter ihrem Chefdirigenten Kevin John Edusei eröffnen.
Der junge Komponist Samuel Coleridge-Taylor, vom britischen Blatt „The Guardian“ als „The black Dvořák“ bezeichnet, suchte 1898 in der Tradition seines Vorbilds Dvořák nach einer eigenen, spätromantischen Klangsprache, in der afroamerikanische Wurzeln hervortreten und die europäische Musik erneuern sollten. Der britische Komponist William Walton komponierte 1939 ein Violinkonzert für den in New York lebenden Geigenvirtuosen Jascha Heifetz, das dieser in Cleveland uraufführte. Und die Sinfonie „Aus der Neuen Welt“ von Antonín Dvořák, eines der populärsten Werke der Klassik, schrieb der aus Böhmen stammende Komponist während seines Aufenthalts in den USA; der Wunsch nach einer ‚eigenen‘ amerikanischen Note und ein von Heimweh und Sehnsucht gefärbter Klang mischen sich hier zu etwas ganz Besonderen, das die New York Times als „Studie nationaler Musik“ betitelte. Nur welcher Nationalität?
In diesem aus unbekannten Entdeckungen und hitverdächtigen Erfolgsgaranten fein abgemischten Programm aus Musiken diesseits und jenseits des Atlantiks gibt es musikalisch nur eine Richtung: westwärts.
Als Solistin gastiert die junge Koreanerin Fabiola Kim, die als Absolventin der legendären New Yorker Juilliard School in der ‚Neuen Welt‘ USA ihre Ausbildung abgeschlossen hat und längst auf den Bühnen der Welt konzertiert. „The Times“ feierte sie als „brilliante Solistin mit außergewöhnlicher Präzision und Leuchtkraft“.

Fabiola Kim | Violine

Münchner Symphoniker | Orchester

Kevin John Edusei | Dirigent

Werke:

Samuel Colerdige-Taylor „Ballade für Orchester A-Moll, Op. 33“

William Walton „Konzerte für Violine und Orchester“

Antonín Dvorák „Sinfonie Nr. 9 E-Moll, Op. 95 (B 178) Aus der neuen Welt“

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