Als Blockföte des Todes Mastermind Matthias Schrei die ersten paar Zeilen für sein inzwischen fünftes Album geschrieben hatte, sagte er zu seiner Frau: „Du, ich glaube, ich mache jetzt was mit Gehalt“. Die freute sich und fragte, was für einen Job er sich denn suchen wolle. Aber Schrei hat lieber seine Platte fertig gemacht und schon beim ersten Lied wird einem warm ums Herz. Eine butterweiche Gitarre spielt fragile Töne und die sonst so böse Blockföte singt vom Zusammenleben mit seiner frisch geborenen Tochter. Eine Bratsche gesellt sich dazu und wird nach wenigen Takten von zwei Violinen unterstützt. „Mach was du willst, du sollst ja alles probieren – nur bitte später nicht BWL studieren.“ Schreis Sprache ist erfrischend direkt und schnörkellos; die Bilder stecken nicht in den Worten, sondern entstehen im Kopf. Überhaupt wirkt die Blockföte erwachsener, seine Alltagsbeobachtungen sind noch feiner geworden, noch ehrlicher. „Passiert nicht oft, dass wir uns streiten. Dazu haben wir zu viele Gemeinsamkeiten, zum Beispiel gemeinsame Schulden. Manchmal frag’ ich mich ob wir uns nur deswegen noch erdulden.“

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