Fußball lockt zwar Millionen Deutsche an den Bildschirm oder ins Stadion, aber nicht auf den Rasen. Denn Volkssport Nummer eins ist das Radfahren. Rund 45 Millionen Bundesbürger sind regelmäßig auf zwei Rädern unterwegs und tun damit nicht nur der Umwelt etwas Gutes, sondern auch für sich selbst. Radfahren gilt unter Medizinern neben dem Schwimmen als die gesündeste Sportart. Auf der Wunschliste vieler Deutscher steht daher ein Urlaub, bei dem sie Erholung, gutes Essen und Trinken verbinden können mit der Möglichkeit, auf zwei Rädern aktiv zu entspannen und für den Alltag neue Kräfte zu sammeln. Die ideale Urlaubsregion für einen solchen genussreichen Aktivurlaub ist das Markgräflerland.

Denn der äußerste Südwesten Deutschlands wartet nicht nur mit edlem Wein, guter Badischer Küche und reicher Kultur auf. Hier kommen alle Pedaltreter, egal ob Profi oder Freizeitradler, auf ihre Kosten. Ein großzügig ausgebautes und beschildertes Radwegenetz, das bis zu 1.000 Kilometer umfasst, führt durch abwechslungsreiche Reblandschaften, vorbei an alten Burgen und römischen Ausgrabungsstätten und durch die typischen Winzerdörfer. Ein reichhaltiges Angebot an Tourenvorschlägen, die für Familien, für Jung und Alt und auch für ambitionierte Radfans gleichermaßen geeignet sind, erleichtert dabei die Entdeckungstour durch das Markgräflerland. Folgende vier Beispiele belegen dies.

Tour 1: „Markgräfler Radwanderweg“
Mit 45 Kilometer Gesamtlänge führt er von Freiburg aus mitten ins Herzen des Markgräflerlandes nach Müllheim. Auf dieser Tour kann der Radfahrer die ganze Schönheit der Region erleben: die malerischen Reblandschaften der Vorbergzone des Schwarzwaldes mit der imposanten Aussicht auf die Vogesen im benachbarten Elsass und die Vielfalt kultureller Sehenswürdigkeiten. Dazu gehören das Malteserschloss und die römische Ausgrabung „Villa Urbana“ in Heitersheim, die freigelegten Trockenmauern an den steilen Hängen des historischen Castellbergs in Ballrechten-Dottingen und idyllische Orte mit malerischen Winkeln und Kirchen wie Betberg, wo sich eine der ältesten Kirchen des Markgräflerlandes befindet, und St. Ilgen mit seiner gotischen Wallfahrtskirche.

Tour 2: „ÖkoRegio“
Eine hohe Sensibilität für Umwelt und Natur ist ein Markenzeichen des Markgräflerlandes. Sie schlägt sich in einem weiteren Radtourenangebot nieder: der ÖkoRegio-Tour. Sie gehört zu insgesamt fünf Radwegen, die das Land Baden-Württemberg und der NABU Baden-Württemberg initiiert haben. Bei der ÖkoRegioTour, die in Heitersheim startet und über eine Strecke von 45 Kilometer führt, spielt der Wein die Hauptrolle. Denn der Öko-Weinbau erreicht im Markgräflerland mit drei Prozent der Rebfläche einen bundesweiten Spitzenplatz. Insgesamt 30 Winzer haben sich in dieser Region dem ECOVIN-Verband, der bundesweiten Vereinigung der ökologischen Winzer, angeschlossen. Für Radfahrer ist die Tour eine ideale Möglichkeit, sich mit dem Wein- sowie dem Obst- und Gemüseanbau nach ökologischen Grundsätzen vertraut zu machen.

Tour 3: „Zwei Ufer, Drei Brücken“
Zu den Besonderheiten des Markgräflerlandes als Urlaubsregion gehört ferner seine grenznahe Lage im Dreiländereck Deutschland – Schweiz – Frankreich. Daraus ist unter dem Titel „Zwei Ufer, drei Brücken, tausend Dinge zu entdecken“ ein neues Radwegeangebot mit mehr als 20 Routen auf insgesamt 762 Kilometer zwischen Hartheim und Fessenheim sowie zwischen Weil am Rhein und Huningue entstanden. Die Touren sind in verschiedene Themenbereiche und Rundfahrten unterschiedlicher Länge und Schwierigkeitsgrade eingeteilt. So werden unter anderem sieben Touren zu den wichtigsten Kulturdenkmälern der Region angeboten, sechs durchqueren die landschaftlich schönsten Gegenden und fünf leichte Touren, die auch von Familien mit ihrem Nachwuchs „erfahren“ werden können.

Tour 4: „Thermen des Südens“
Für begeisterte Fahrradfahrer kann es nach einer anstrengenden Tour eigentlich nichts Schöneres geben als ein entspannendes Bad oder eine wohltuende Massage. Mit den beiden Thermen in Badenweiler und Bad Bellingen hat das Markgräflerland für diese Wünsche ein ganz spezielles Angebot, das sich die Werbegemeinschaft »Thermen des Südens« ausgedacht hat. Unter dem Motto »Vom Rad ins Bad« bietet sie eine 200 Kilometer lange viertägige Tour durch zwei Länder inklusive Pauschalangebot mit Frühstück im Dreisterne-Hotel, Lunchpakete für unterwegs und freien Eintritt in die Thermalbäder. Sie beginnt in Freiburg und durchquert den Kaiserstuhl sowie das Markgräflerland, wo die Thermen in Badenweiler und Bad Bellingen zum Verweilen einladen. In einer Schlussetappe auf der Schweizer Rheinseite führt sie nach Basel und in die Römerstadt Augusta Raurica bei Kaiseraugst bis sie am Ziel in Bad Säckingen endet.

Die Werbegemeinschaft Markgräflerland GmbH wurde 1999 gegründet. Sie umfasst derzeit zwölf Kommunen: Müllheim, Auggen, Badenweiler, Bad Bellingen, Ballrechten-Dottingen, Buggingen, Efringen-Kirchen, Eschbach, Heitersheim, Kandern, Schliengen, Sulzburg. Geschäftsführer sind Andrea Fahrnholz und Günter Danksin, Vorsitzender der Werbegemeinschaft ist Dr. René Lohs, Bürgermeister von Müllheim. Die Zahl der jährlichen Übernachtungen in den Mitgliedsgemeinden liegt bei rund 1,6 Millionen.

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