Zehn rote Stühle auf dem Dach – das für den Betrachter auffälligste Element des Kragstuhlmuseums im Weserbergland sind die auf dem Dach installierten „Ten Chairs of Lauenförde“.

Das Kragstuhlmuseum ist das letzte Werk des britischen Architekten Peter Smithson. Gemeinsam mit seiner Frau Alison entwarf er in Lauenförde einen Industrie-Landschaftspark, bestehend aus den vier Museumsgebäuden und den Produktionsgebäuden des Unternehmens Tecta.

In der Tradition des Brutalismus dominieren Glas und Stahl als Materialien der außen rot und innen weiß lackierten Pavillons, die sich um eine grüne Zwischenzone gruppieren. Ein diagonal angelegter Schienenstrang verbindet als architektonisches Zitat des industriellen Hintergrunds der Exponate die Innen- und Außenräume. Der Grundriss des Gebäudes bildet eine markante Zick-Zack-Figur.

Im Inneren des Gebäudes erwartet die Besucher ein privates Museum für Möbeldesign mit dem Schwerpunkt auf der Entwicklung des Kragstuhls. Die Kragstuhlsammlung dokumentiert die Entwicklung des „Hinterbeinlosen Stuhls“ von der starren Krag-Konstruktion bis zum federnden Freischwinger. Stolz präsentiert der mittelständische Möbelproduzent Tecta in der Sammlung lebendige Möbelgeschichte mit mehr als 500 Exponaten.

Das Kragstuhlmuseum ist mittwochs bis freitags von 15.00 bis 17.00 Uhr und samstags von 10.00 bis 12.00 Uhr geöffnet. Weitere Informationen gibt es beim Kragstuhlmuseum unter der Telefonnummer 05273- 37890

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Unser Tipp: Events und Location in der Nähe von Kragstuhlmuseum – Haus der hinterbeinlosen Stühle im Weserbergland in Lauenförde

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