In der „Grube Gustav“ können die Besucher noch heute einen leicht zugänglichen und gut erhaltenen Abbaustollen erleben, in dem vor Jahrhunderten Kupferschiefer von Hand, das heißt, mit Schlägel und Eisen, abgebaut wurde.
Reste von einem ca. 250 Jahre alten Stollen, in dem damals nach Kobalt gesucht wurde, sind im Originalzustand gut erhalten, und wir Menschen aus dem hochtechnisiertem Zeitalter halten es fast nicht für möglich, dass auch diese Grubenbaue von Hand in den Berg geschlagen worden sind.

In den Jahren zwischen 1928 und 1967 wurde in der „Grube Gustav“ Schwerspat abgebaut. Dabei sind natürlich moderne Abbaumethoden, wie zum Beispiel Bohr- und Sprengtechnik, angewendet worden.

Insgesamt kann man in unserem Besucherbergwerk die geschichtliche und technische Entwicklung des heimischen Bergbaues über ca. 500 Jahre verfolgen. Für jung und alt wird hier die Bergbaugeschichte des Meißnervorlandes erlebbar.

Mit dem Grubenführer geht es zu Fuß in den Berg, jeder bekommt einen Schutzhelm auf. Kurzweilig erfährt man vieles aus der vergangenen Bergbaugeschichte, der entbehrungsreichen Arbeit der Bergleute und einer spannenden Geologie. Die Führung durch das Bergwerk dauert etwa 1 Stunde.

Bitte beachten Sie, dass die Temperatur in der Grube ganzjährig bei 10 Grad liegt und auch im Sommer entsprechend warme Kleidung nötig ist.

Der Zutritt zur Grube erfolgt nur in Gruppen mit mindestens 6 Personen

In der Nähe: Bergwildpark Meißner, Barfußpfad Hoher Meißner, Wehretal Draisine, Premiumwege 1 und 2

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Unser Tipp: Events und Location in der Nähe von Besucherbergwerk Grube Gustav in Meißner

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