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Highlights aus Jordanien im Nahen Osten
Königin Rania shoppt gerne in Jordaniens Altstadt
Königin Rania kauft gerne in Amman ein, ob nun in den zwei ältesten Souks Al Bokharyeh und Al Balabseh. Im August 2009 waren insgesamt 65 Läden im Souk Al Balabseh durch ein Feuer beschädigt worden. Mittlerweile hat die Stadt dafür gesorgt, dass die Läden wieder offen sind. Aber Shoppen kann man auch ganz modern in Amman. Die Jordanier lieben ihre großen Malls, darunter die blitzende City Mall, die Mecca Mall und die Abdoun Mall. Weitere Informationen zu den Shoppingmöglichkeiten unter http://www.citymall.jo/, http://www.meccamall.jo/en
FIFA ehrt Königin Rania
Bei der FIFA World Player Gala 2009 wurde das Engagement der Königin von Jordanien für die Kampagne 1GOAL-Bildung für Alle mit dem FIFA Presidential Award ausgezeichnet. Ihre persönliche Überzeugung, dass Bildung das Leben der am meisten benachteiligten Kinder verbessern kann, veranlasste Königin Rania von Jordanien, die sich außerdem als herausragende UNICEF-Botschafterin für Kinder engagiert, aktiv die Kampagne 1GOAL zu unterstützen.
Mit dem Motorrad durch die Wüste
Motorradfahren wird in Jordanien in Zukunft einfacher, sowohl für Touristen als auch für Einheimische. Ein Entwicklungsprojekt der USAID für den jordanischen Tourismus unterstützt den Jordan Motorcycle Club bei Events und der Erstellung von Tourangeboten, sowie bei Sicherheitstrainings. Der Club unter der Leitung der Jordan Motorcycle Association (JMA) kooperiert hier mit der Motorcycle Safety Foundation, die sich auch um sichere Straßen und Verhalten im Verkehr kümmert. Der Vorsitzende des JMA, Raja Gargour (Foto), schwärmt von verschiedenen sehr reizvollen Routen durch das Land, die für diesen Nischentourismus sehr interessant sein könnten. Er ist überzeugt, dass durch die Einführung internationaler Sicherheitsstandards hier Erfolge erzielt werden können. Mehr Informationen unter www.jordantimes.com
News aus der Wüste Wadi Rum
Bis November 2009 unternahmen weltweit mehr als 160.000 Touristen Touren in die weite Wüste des Wadi Rum im Süden Jordaniens. Seit 1998 gibt es hier das Naturreservat von 720 Quadratkilometern. Im ganzen Gebiet leben immer noch zahlreiche Beduinen und die arabische Oryx Antilope. Klassisch sind bei den Jordanien-Besuchern aber immer noch die geschichtlichen Highlights Hauptanlaufpunkte der Reise: Auch 2009 stand Petra mit fast 710.000 Gästen an erster Stelle, gefolgt von der römischen Stadt Jerash (315.000 Besucher), Mount Nebo (283.000 Besucher) und der Mosaikkarte in Madaba (256.000 Besucher). Quelle: JTB
Tourismus wichtiger Bestandteil der jordanischen Wirtschaft
Tourismus hatte 2008 einem Beitrag von 2,1 Milliarden JD (entspricht etwa zwei Milliarden EUR und 14 Prozent) zum Bruttoinlandsprodukt von Jordanien. Bis 2014 sollen im Tourismus 25.000 neue Jobs entstehen. 60 Prozent der Beschäftigten in der Branche gaben bei einer Umfrage an, dass sich die Arbeitsbedingungen verbessert haben und ebenso viele erwarten ein großes Wachstum des Tourismus. Obwohl 77 Prozent der Beschäftigten der Meinung sind, dass Jobs im Tourismus zukunftssicherer sind als Jobs in anderen Branchen, zögern immer noch viele Familien, ihre Kinder für den Tourismus ausbilden zu lassen. Gründe sind sowohl sozialer als auch religiöser Natur und Unkenntnis über Arbeitsbedingungen, soziale Absicherung und Arbeitszeiten. Die United States Agency for International Development (USAID) hat daher eine Kampagne zur Verbesserung Tourismus-Image im Land gestartet: Mit „Tourism enriches our Lives“ (Tourismus bereichert unser Leben) werden bis Ende 2011 drei Millionen Jordanier erreicht.
Weitere Informationen unter www.usaid.gov
Verbessertes Besuchererlebnis auf der Zitadelle in Amman
Im Rahmen eines Programms zum Upgrade des Zentrums von Amman ist die Stadtverwaltung der Greater Amman Municipality auch dabei, traditionelle Viertel der Hauptstadt wie etwa den Zitadellenberg (Jabal Al-Qalaa) zu renovieren: Ziel ist es die Stadt für lokale und internationale Touristen gleichermaßen attraktiver zu machen. Bei der Renovierung sollen das historische Erbe erhalten bleiben und gleichzeitig moderne Elemente integriert werden. Die Bewohner der Gegend erhalten in diversen Meetings Mitsprache. So sollen auf 10.000 Häuserdächern Grünflächen entstehen. Bewohner profitieren von neuen Gehwegen, einer verbesserten Wasserversorgung sowie zahlreichen zusätzlichen kulturellen Veranstaltungen. Das Jordan Archeological Museum auf dem Zitadellenhügel, der seit der Steinzeit von Menschen bewohnt ist, wird um ein Besucherzentrum erweitert und modernisiert. Weitere Informationen unter www.ammancity.gov.jo
Weltbank baut Solarkraftwerke in Jordaniens Wüste
Die Weltbank hat ihre Beteiligung am Bau von solarthermischen Kraftwerken in Jordanien, Ägypten, Tunesien, Algerien und Marokko zugesagt. Die Kosten betragen insgesamt 5,5 Milliarden Dollar. Die Mittel werden aus dem "Clean Technology Fund" bereit gestellt. Mit einem solarthermischen Kraftwerk, das ein Prozent der Fläche der Sahara bedeckt (300 Kilometer mal 300 Kilometer), könnte theoretisch der gesamte Strombedarf der Erde gedeckt werden. Bei der Stromerzeugung dieser Anlagen entsteht keinerlei klimaschädliches Kohlendioxid. Solarthermische Kraftwerke sind neben Offshore-Windkraftanlagen ein Schlüsselbestandteil des Desertec-Projekts. Bei diesem Projekt soll der Strom die Region versorgen und zudem über Stromautobahnen, so genannte Hochspannungsgleichstromübertragungen, von Afrika nach Europa übertragen werden. Mehr Informationen unter www.desertec.org
Wasser für das Feuchtgebiet Azraq
Zusammen mit der niederländischen Carbowet unternimmt die jordanische Royal Society for the Conservation of Nature (RSCN) alle Anstrengungen, um das Feuchtbiotop im Nordosten des Landes, Azraq, zu sanieren. Eine langfristige Strategie soll den Lebensraum für viele Vogel- und Tierarten erhalten. Carbowet wird sich dafür verantwortlich zeigen, die Mitarbeiter des Visitor Center, die lokalen Natur-Guides und andere Mitarbeiter auszubilden, um wie Oase weiterhin gesund zu halten. Weitere Informationen unter www.rscn.org.jo
Radfahren durch Jordanien
Radfahren ist in Jordanien noch nicht weit verbreitet. Der ehemalige Nationalfahrer Nader Zakebih gründete daher vor einigen Jahren den Tareef Cycling Club. Heute bietet der Club unter anderem über Facebook lokale Touren wie etwa zum Toten Meer, Madaba, Wadi Rum, Petra, Aqaba oder Ajloun an. Jede Tour hat Platz für 35-40 Fahrer und Fahrerinnen aus verschiedensten Bevölkerungsschichten. Zakebih wünscht sich professionelle Radwege an den Straßen und will mit seinen Events auch auf soziale Themen aufmerksam machen. Weitere Informationen unter http://tareefcyclingclub.com/
Schicke Unterkünfte für Studentinnen
Frauen, die in Amman einen Sprachkurs oder ein Auslandsjahr absolvieren möchten, können in den AMÃN SUITES sehr schick und nah an der University of Jordan bzw. der German-Jordanian University wohnen. Hier kann man schon ab 260 JD (entspricht etwa 250 EUR) im Monat in einem kleinen Apartment zu zweit leben. Die Anlage bietet außerdem freien Zugang zu Fitness-Raum und Sauna sowie Jacuzzi und Dampfbad. Es gibt Waschgelegenheiten und einen Reinigungsservice und freien Internetzugang. Weitere Informationen unter http://www.amanliving.com/
Ausstellung am Jabel Amman
Die Jacaranda Galerie ist nur eine von vielen im Künstlerviertel Jabal Amman. Hier präsentiert der jordanische Künstler Bader Mahasneh bis Ende des Monats verschiedene Fotos. Die Ausstellung „Sculpting the Water“ zeigt Lichtbildwerke, die Mahasnehs Experimente mit der menschlichen Gestalt zeigen. Die Wasserformen sind bildhauerisch bearbeitete menschenähnliche Figuren voller Leben und Bewegung. Der Künstler möchte mit dieser Technik eine Geschichte aus einem zufälligen Spritzwasser schaffen und die Möglichkeiten eines einzigen schöpferischen Augenblicks festhalten. Mahasneh ist 1977 in Jerash geboren und begann bereits im Alter von fünf Jahren zu malen. Er machte 2002 seinen Bachelor-Abschluss in Rechtswissenschaften an der Yarmouk Universität in Irbid im Norden Jordaniens. Im Jahr 2006 gab er mehrere Fotodruck-Workshops in der Nationalgalerie in Amman. Weitere Informationen unter www.jacarandaimages.com und www.badermahasneh.com
Airline News 46-jähriges Bestehen der Royal Jordanian
Am 15. Dezember 2009 jährte sich das Bestehen der Royal Jordanian Airlines zum 46. Mal. 1963 etablierte König Hussein, der verstorbene Vater des jetzigen Königs Abdullah, die Airline, um das Land international zu positionieren. Das ist erfolgreich gelungen: Die Airline beförderte 1964 noch 87.000 Passagiere auf knapp 4.200 Flügen. 2009 waren es 2.7 Millionen auf mehr als 35.600 Flügen. Royal Jordanian hat mittlerweile 29 Flugzeuge und bedient 56 Destinationen. Im März 2009 benannte die Airline 19 Flugzeuge nach deren Renovierung nach jordanischen Städten; weitere Aircrafts werden ausgetauscht. Als erste arabische Airline trat Royal Jordanian 2007 der Oneworld Allianz bei. Mehr unter www.rj.com
Bessere Anbindung und höhere Kapazitäten für Flüge nach Jordanien
Die nationale Airline Royal Jordanian arbeitet ab sofort enger mit AirBerlin zusammen, um Reisenden eine bessere Anbindung nach und von Frankfurt zu ermöglichen. Zubringerflüge gibt es aus Berlin, Düsseldorf, Hamburg, Hannover, Köln und Münster. Pünktlich zu den Herbstferien im Oktober wird Royal Jordanien die Kapazitäten nach Amman erhöhen, um den größeren Sitzplatzbedarf zu decken. Weitere Informationen unter www.rj.com
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